Was passiert bei einer Lactoseintoleranz?

Nachfolgend wird erklärt, was genau bie einer Lactoseintoleranz in unserem Körper passiert.

Lactose ist ein Doppelzucker und besteht aus einem Teil Glucose und einem Teil Gallactose. Gelangt die Lactose nun in den Dünndarm, so wird diese durch das Enzym Lactase in seine Bestandteile - Glucose und Gallactose - aufgespalten.

Danach kann der Körper die einzelnen Zuckermoleküle abtransportieren. Dabei wird die Gallactose von den sogenannten UGT-Proteinen abtransportiert und die Glucose durch das Protein "SGLT-I". Der Milchzucker wird damit vollständig resorbiert.

 

 

Liegt eine Lactoseintoleranz vor, kann der Körper nur unzureichend oder gar keine Lactase produzieren. Die Folge ist, dass zu wenig oder keine Lactose gespalten werden kann. Diese gelangt nun unverdaut in den Dickdarm.

 

Im Dickdarm befinden sich Bakterien, die nun den Rest des Speisebreis verarbeiten. Enthält dieser noch Mehr- und Einfachzucker, dann freuen sich die Bakterien, da sie diese besonders leicht abbauen können. Das Problem ist nun, dass diese Bakterien die Lactose in Gas ( Wasserstoff, Methan) sowie in Milchsäure abbauen.

Diese Gasproduktion spüren wir als Blähungen, Magenschmerzen oder Übelkeit. Um die entstandene Milchsäure loszuwerden, versucht der Darm, diese über extreme Einwässerung auszuschwemmen und den Säurehaushalt zu regulieren (Osmose). Die Folge sind Durchfallattacken.

Menschen mit Lactoseunverträglichkeit können entweder auf lactosefreie Produkte zurückgreifen oder auch bei Bedarf das Enzym Lactase in Tablettenform einnehmen.

 

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Diesen Artikel haben wir am Montag, 21. Oktober 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

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