Neurodermitis als Begleiterscheinung von Nahrungsmittelallergien

Neurodermitis, auch bekannt als atopisches oder endogenes Ekzem, ist eine Hauterkrankung, die wegen ihrer entzündlichen Erscheinungsform vor allem bei Müttern mit Kleinkindern gefürchtet ist. Bei 70 – 80 % aller erwachsenen Neurodermitikern begann die Krankheit bereits im Säuglingsalter. Gesicht, Arm- und Kniebeugen und vor allem der Halsbereich werden von diesem Ekzem befallen, verbunden mit Hautrötungen und Juckreiz.

Geradezu niederschmetternd ist dann die Auskunft, die mit der Diagnose einhergeht, dass Neurodermitis als nur schwer behandel-, ja oft nicht heilbar gilt. Nur bedingt tröstlich ist es dann, dass bei vielen erkrankten Kindern im Laufe der Pubertät eine erhebliche Verbesserung des Krankheitsbildes eintritt, sodass  nur noch 3-5 % aller Erwachsenen in Deutschland als Neurodermitiker gelten.


Auffallend ist, dass bei diesem Krankheitsbild der IgE-Wert (Immunglobulin E – Wert) oft stark erhöht ist. Das heißt, der Körper wehrt sich z.B. gegen unterschiedliche Umweltallergene  wie Pollen, Katzenepithel oder Hausstaubmilben und bildet diese IgE-Antikörper, die von Arzt und Labor nachgewiesen werden können. Eindeutig belegt ist längst, dass aber auch Nahrungsmittelallergien, vor allem bei Säuglingen, die Erhöhung des IgE-Wertes auslösen. „Äußerliche“ Allergene können durch den Atopie-Patch-Test herausgefunden werden, indem z.B. Hausstaubmilbenextrakte auf unbefallene Haut am Rücken aufgebracht werden.

Der Körper reagiert  im positiven Fall an dieser Stelle mit der Bildung eines Ekzems, womit entweder die, wenn schon nicht einzige, so zumindest aber eine der Ursachen für die Neurodermitis festgelegt ist. Anders verhält es sich bei der Suche nach dem Nahrungsmittel, bzw. dem Bestandteil eines Nahrungsmittels, das den Körper so in Aufregung versetzt, dass er mit einem atopischen Ekzem reagiert. 35% der Kinder, die unter massiver Neurodermitis leiden, sind von klinisch relevanten  Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen. Die Suche nach dem „Übeltäter“ gestaltet sich schwierig, nicht immer ist eine eindeutige, also nachweisbare Diagnose  möglich.



(Quelle: Weißbuch Allergie in Deutschland)

Informationen zum Thema Neurodermitis und Allergien finden Sie unter anderem in verschiedenen Online-Foren wie z.B. bei jucknix.de

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Diesen Artikel haben wir am Montag, 09. Mai 2011 in unseren Katalog aufgenommen.

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